Stimmen vom Saisonauftakt aus Hockenheim

Datum: 13. April 2011
Spannend verlief das 1. Weekend der DMV TCC auf dem Hockenheimring vom 07. bis 09. April 2011. Hier finden Sie Stimmen der Fahrer...

Jürgen Bender:
Ich hatte im ersten Lauf einen sehr schlechten Start gehabt und ziemlich viele Plätze verloren. Das Setup des Fahrzeugs war einfach nicht optimal. Dennoch ein zweiter Platz in der Klasse war aber in Ordnung. Wir hatten das Setup zwar in der Pause noch verbessert, doch wegen eines Kupplungsschadens sechs Runden vor Schluss war ich dann auch ziemlich geblockt. Zumindest von den Zeiten her war ich deutlich besser geworden.

Jørgen Hansen:
Mitte des letzten Jahres habe ich beschlossen, meinen Mégane zu verkaufen und mir einen Porsche zu holen. Der Mégane fuhr sich wie ein Formelauto, der Porsche fährt sich wie ein richtiges Rennauto und kommt meinem Fahrstil einfach viel mehr entgegen. Der erste Lauf war richtig gut, im zweiten Lauf bekam ich dann ganz starke Reifenprobleme und bin nur noch hin und her gerutscht. Dennoch hatte ich einen riesigen Spaß gehabt und eine Menge gelernt. Wie es mit mir hier in der Serie weiter geht, entscheide ich während der laufenden Saison. Die meisten Termine überschneiden sich leider mit den Rennen in Dänemark. In Oschersleben bin ich aber ganz bestimmt wieder dabei.

Jens Hochköpper:
Das war wohl nicht meine Veranstaltung heute, gleich in beiden Läufen hatte ich erhebliche Getriebeprobleme. Mir sind laufend die Gänge rausgesprungen, da die Schaltkulisse nicht eindeutig ist. Wir haben das Getriebe nach einem Schaden hier vor zwei Wochen neu aufgebaut. Geklappt hat nichts. Insgesamt wohl ein Rennen zum vergessen. Also, Haken dran und versuchen die Lehren daraus zu ziehen.

Andreas Iburg:
Im ersten Lauf gab ich meinen Einstand in die Serie. Das Rennen war recht unspektakulär. Ich hatte recht schnell meine Position und als dann das Safety Car rausgekommen war, it ja nichts mehr passiert. Für den zweiten Lauf hatten wir dann überlegt, ob wir neue Reifen nehmen oder die aus dem Training. Wir haben uns für die Reifen aus dem Training entschieden und ich war dann ab der Rennmitte praktisch wehrlos. Dennoch es hat einen riesigen Spaß gemacht, das Auto hatte keinen einzigen Kratzer und ich bin hochzufrieden. Das Ganze war lediglich ein Testeinsatz, wie es weiter geht entscheiden wir noch. Das Auto war einfach genial, halt ein richtiges Land-Auto!

Johannes Kreuer:
Wir haben für den ersten Durchgang das Fahrwerk im Vergleich zu gestern besser einstellen können, es gab etwas mehr Gripp. Das Hauptproblem war aber der fehlende Ladedruck von 0,3 Bar, der uns gut 20 km/h kostet. Zudem gab es Probleme, weil das Getriebe immer den fünften Gang übersprungen hat. Zumindest die Ursache für die Fahrwerksprobleme haben wir herausgefunden, uns war ein Querträger gebrochen, den wir als kleines Team natürlich nicht dabei haben. Das hat mich fast wahnsinnig gemacht, wieso das Auto keinen Gripp mehr hat. Jetzt wissen wir es endlich.

Dominik Farnbacher:
Für den ersten Einsatz war das Auto schon sehr gut, insbesondere wenn man bedenkt, dass es keine Flügel vorne und hinten hat. Immerhin kamen wir auf den dritten Platz. Bis wir die schwarze Flagge bekommen haben, weil wir zu laut sind. Dabei bin ich sogar im höchsten Gang durch die erste Kurve gefahren.

Oliver Mayer:
Das Auto lief sehr gut, mein einziges Problem war die Lärmmessung vorne in der ersten Kurve. Ich habe extra langsam gemacht und bin außen gefahren.

Christof Langer:
Im ersten Lauf hatte ich einen richtig katastrophalen Start gehabt. Vor mir hatten sich zwei Autos berührt, ich musste bremsen und alle Klassenkonkurrenten sind dann an mir vorbeigezogen. Ich hatte ein schönes Duell mit dem Reiner Scherer, als ich dann an ihm vorbei war hatte ich eigentlich ein recht einsames Rennen. Als ich an dem Trümmerhaufen von Christian Zink vorbeifuhr, war ich doch sehr froh, dass er selbst daneben stand. Danach war das Rennen ja eigentlich gelaufen. Doch dann hat sich der Lars Pergande auf seinem eigenen Öl gedreht, dann war der Udo Zink war ausgefallen und ich doch noch zweiter in der Klasse. Das war wohl nicht meine Veranstaltung heute, gleich in beiden Läufen hatte ich erhebliche Getriebeprobleme. Mir sind laufend die Gänge rausgesprungen, da die Schaltkulisse nicht eindeutig ist. Wir haben das Getriebe nach einem Schaden hier vor zwei Wochen neu aufgebaut. Geklappt hat nichts. Insgesamt wohl ein Rennen zum vergessen. Also, Haken dran und versuchen die Lehren daraus zu ziehen.

Björn Lendzian:
Ich bin zufrieden mit meinem ersten Lauf, die Zeiten, die ich fahren wollte habe ich erreicht. Am Anfang lief es sehr gut, denn ich konnte gleich zwei Konkurrenten überholen. Dann hatte ich aber wohl zu viel aufs Gas gedrückt und einen kleinen Dreher. Nach einem Check in den Boxen bin ich raus und konnte nochmals einen Gegner überholen, den ich bereits in der ersten Runde überholt hatte. Dann kamen schon die gelben Flaggen. Mit dem zweiten Lauf bin ich sehr zufrieden. Ich konnte meine Position erfolgreich verteidigen und das Auto lief prima. Die Reifen waren auch kein Problem. Mir hat ein Satz für beide Rennen gereicht, allerdings haben wir sie vorher auch schön sauber gemacht und auch ordentlich aufgeheizt.

Marek Zuchowski:
Der erste Lauf war mein erstes richtiges Rennen überhaupt. Vorher bin ich lediglich RCN in einem Clio auf der Nordschleife gefahren. Das hat auch schon ganz gut geklappt. Ich hatte schöne Zweikämpfe und zwischendurch auch eine kleine Feindberührung, weswegen mein Auto nicht mehr optimal geradeaus lief. Als die Gelbphase kam, war das aber egal. Mein zweites Rennen war richtig gut, ich habe mein Ziel erreicht eine Zeit unter zwei Minuten und konstant zu fahren. Das hat richtig Spaß gemacht.
Text : Martin Berrang
Fotos: MichelMichel

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