Ronny C´Rock rockt den Ring auch im Trockenen

Datum: 9. Juni 2017

Ronny C´Rockwar auch im zweiten Qualifying des DMV GTC auf dem Nürburgring nicht zu bremsen. Nachdem er bereits im ersten Qualifying auf nasser Strecke die Nase vorn hatte, sicherte der Pilot des Teams Land Motorsport sich auch im zweiten Qualifying die Pole-Position. Sein Vorsprung dieses Mal: Satte 3,3 Sekunden.

Während C´Rock den Ring in seinem Audi R8 LMS in 1.54,596 Minuten umrundete, ließ sich sein ärgster Konkurrent deutlich mehr Zeit. Fabian Plentz benötigte für seine schnellste Runde 1:57.896 Minuten. Allerdings darf man nicht übersehen, daß die beiden Kontrahenten mit ungleichen Waffen kämpfen. Plentz pilotiert bekanntlich einen älteren Audi R8 LMS ultra, der technisch nicht auf demneusten Stand ist. Die Ränge drei und vier belegten Tommy Tulpe im Rutronik-Audi R8 LMS und Antonin Herbeck mit seinem Pagani Zonda. Die beiden lagen zwar nur gut zwei Zehntel hinter Plentz, Ronny C´Rock dürfte für sie unter normalen Umständen aber kaum zu knacken sein. Auch Benni Hey, Kenneth Heyer und Dietmar Haggenmüller waren nur wenig langsamer als Plentz. Aber die Ausgeglichenheit des Feldes beginnt an diesem Wochenende eben erst ab Rang zwei.

In der Klasse 8 hat somit wieder Plentz den Platz an der Sonne. Den zweiten Rang belegt Benni Hey vor Claudia Hürtgen. Die Aachenerin sicherte sich ihren dritten Rang in dem BMW Z4 GT3 des Schaller-Teams, den sie sich an diesem Wochenende mit Timo Scheibner teilt.

In der Klasse 7 verwies Porsche-Pilot Andreas Sczepansky seine Markenkollegen Klaus Horn und Thomas Langer auf die Plätze. Letzterer war enttäuscht. "Mit meiner Zeit bin ich zufrieden, mit meiner Platzierung nicht", meinte er nach dem Training.

Ronny C´Rock, Audi R8 LMS:
"Team einwandfrei, Fahrer hat sein Bestes gegeben. Ob es im Rennen regnet oder trocken ist, ist mir egal. Ich wünsche mir nur Konstanz."

Robert Aschoff, Praga R1 Turbo:
"Das zweite Qualifying mussten wir leiderauslassen. Das hätte mein Sohn fahren müssen, der heute aber an der Uni in Hannover einen Vortrag halten muss. Er wird morgen hier sein und vom letzten Startplatz ins Rennen gehen."

Dietmar Haggenmüller, Mercedes-AMG GT3:
"Es ist eine schöne Strecke zum Fahren. Es hat mir richtig Spaß gemacht. Ich komme zwar auch bei Regen zurecht, ich mag ihn aber nicht."

Thomas Langer, Porsche 991 GT3 Cup:
"Mit der Rundenzeit bin ich zufrieden, mit der Platzierung nicht. Der Wechsel zwischen trockenen und nassen Bedingungen stellt uns nicht vor Probleme, wenn die Witterungsbedingungen so klar definiert sind, wie es bislang war.Wenn die Bedingungen für das Rennen unklar sein sollten, würden wir tendenziell eher eine Regenabstimmung wählen. Die kann man auch im Trocknen relativ problemlos fahren.Wenn man umgekehrt mit einer Trockenabstimmung im Regen fährt, ist das nicht wirklich gut."

Benni Hey, Porsche 991 GT3 R:
"Fünfter im Gesamtklassement,ich bin relativ dicht am Fabian dran und habe einer 1:58er-Zeit im Klasse 8-Auto gefahren. Das ist für einen Privatier nicht so schlecht. Für das Rennen hätten trockene Bedingungen den Vorteil, dass es sicherer ist, man sein Auto noch besser kennenlernt und man sich fortentwickeln kann."

Tommy Tulpe, Audi R8 LMS:
"Vierter Platz im Training ist für mich eine Superleistung. Ich habe mich gegenüber dem letzten Jahr um fast zwei Sekunden verbessern können. Das ist sicherlich auch auf die Reifen zurückzuführen. Sollten die Wetterbedingungen für das Rennen nicht vorhersehbar sein, würden wir mit einer Mischabstimmung ins Rennen gehen."

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