Regenschauer und packender Kampf in Rennen 2

Datum: 25. Juli 2015
Bei dem zweiten Rennen des DMV GT und Touring Car Cup in Hockenheim überschlugen sich die Ereignisse. Etwa 90 Sekunden vor Schluss kam es zu einem Regenschauer, der das Rennende unglaublich spannend machte.

Am Ende sah sich Jürgen Bender (Corvette GT3) als glücklicher Sieger. Nach einem erbitterten Kampf mit Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R), bei dem die Führung nicht nur einmal getauscht wurde, setzte sich der Halbzeitmeister mit einer starken Leistung kurz vor Rennende an die Spitze und gab sie auch bei prasselndem Regenschauer nicht mehr her.

"Es ist für uns aufgegangen. Pertti hatte auf Distanz gesehen mit den Reifen zu kämpfen, sodass ich angreifen konnte. Im Regen habe ich dann rausgenommen, sodass er nochmal versucht hat die Führung zu übernehmen. Am Ende hat es gereicht", erklärte Bender nach dem Rennen.

Kuismanen versuchte alles um den Doppelsieg sein Eigen nennen zu dürfen. Kurz vor Schluss attackierte der Finne abermals. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Boliden und machte einen kleinen Ausflug in das Kiesbett von Hockenheim. Der komfortable Vorsprung reichte jedoch um die zweite Position sicher nach Hause zu bringen, da bereits im Vorhinein einige Konkurrenten aufgeben mussten, bzw. sich mit Slicks in vorsichtiger Fahrt befanden.

Darunter Steffi Halm (BMW ALPINA B6 GT3) und Kim Giersiepen (Corvette GT3), die als Podestkandidaten aufgrund eines Reifenplattens und technischen Defektes nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnten.

Damit hatte ein exzellent aufgelegter Hannes Utsch die Bahn frei. Mit unglaublich starken Zeiten sicherte er sich den letzten Platz auf dem Podium. Überaus glücklich zeigte er sich im Anschluss:,, Das war mein erstes Rennen in der GT3. Es war für mich eine super Rennveranstaltung. Schon in Rennen 1 lief es gut, aber dieses Ergebnis ist die Krönung.“

Auf den weiteren Rängen folgten Coach McCansy,Jack Crow, Maximilian Stein und Klaus Dieter Frers. Vor allem Frers lief nach dem Fallen der Zielflagge mit einem Lächeln durchs Fahrerlager.,, Das Rennen hat mir große Freude bereitet. Der Regen brachte nochmal Spannung und ich kam gut zurecht. Es hätte ruhig noch ein paar Runden weiter gehen können.“

Die Siege in den Klassen 5, 7a, 7b und 9 gingen an Moritz Weeber, Thomas Langer, Peter Schepperheyn und Peter Mamerow, die allesamt glücklich mit ihrer Leistung abreisten. (Text: Tobias Weber)

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