Qualifyings Hockenheim

Datum: 29. Juli 2011


Das Wetter !

Q 1 gegen 12°° Uhr blieb trocken.

DieMechaniker arbeiten am Toyota von Michael Hofmann und Gerhard Ludwig. Mit Erfolg. Im letzen Moment konnte auch der Esslinger auf die Piste. Um es vorweg zu nehmen. Platz 1 in der Klasse war nicht von schlechten Eltern – so wie die zerlegte Radaufhängung eine Stunde zuvor noch am Boxenboden lag. Respekt einmal mehr an die Technik.

Frank Schreiner nahm die Klassen-Pole cool hin. Er wusste, das er an diesem Wochenende in der Meisterschaft weiter nach vorne fahren können würde. Keine unnötigen Risiken, ab warten und Tee trinken bzw. sensibel Gas geben war also klar seine Parole.

Und was tat sich ganz vorne? Die Pole war „Swiss Made“. Ganz knapp gelang es Jürg Aeberhard mit seinem Porsche GT2 der Klasse 13 vor den schnellsten GT3, den Audi-R8 von Landsmann Pierre von Mentlen zu schieben. Die beiden Schweizer bastelten eine gelbe erste Reihe. Hatte in R1 zunächst Pierre von Mentlen im Audi R8-GT die Nase vorne, so schloss dann Albert Kierdorf im roten Porsche 997 RSR auf. Jürg Aeberhard kam noch mal rein. Verabredete am Funk zuvor eine Flügelverstellung mit dem Senior Teamchef Kurt und feuerte sein Gerät sofort wieder auf den Kurs. Trotz nicht ganz neuer Reifen konnte der Schweizer sich noch knapp vor den Landsmann schieben.

Albert Kierdorf stellte sich auf Platz 3 in zweiter Reihe neben Jo Klüber auf der Callaway-Corvette. Im 2. Rennen neben Karl Renz im RSR, der 3. Schweizer weit vorne im Feld. Jürgen Bender, Meisterschaftsdritter vor Hockenheim, hatte die 3. Reihe klar im Griff. Einmal zusammen mit Karl Renz und einmal mit Jo Klüber. Der Schweizer und der Hesse landeten in gedrehter Reihenfolge in den beiden Trainingssitzungen auch in Reihe 3.

Und in den Klassen?

Da dominierte bei den 2L-Autos auch ein Schweizer.

Markus Huggler holte beide Klassenbestzeiten vor Harald Tänzler (Melkus-GT) bzw. VW-Polo-Pilot Peter Schaub.
Lars Pergande stellte seinen Z4 gekonnt vor Markenkollegen Tobias Paul.
Gerhard Ludwig und Frank Schreiner kassierten je eine Bestzeit in der Kl.7. Dominic Fuchs und Peter Schepperheyn stellten ihre Porsche in der Klasse 8 nach vorne.
Martin Dechent blieb 2 Mal in der Klasse 9 der schnellste Mann am Platz. „Ich komme nun erheblich besser mit dem neuen Auto des Teams zurecht“, so Martin. „Aber Thomas hat permanent mächtig gedrückt“.
In der Klasse 10 der GT3-Modelle war in Hockenheim kein Kraut gegen Pierre von Mentlen gewachsen. Die Novidem-Swissracing-Crew konnte sich mit Rosberg Technik-Support von T1 auf T2 um ca. 7/10 sec verbessern.

Das verspricht natürlich zwei sehr spannende Rennen am Samstag in Hockeneheim. Denn zu dem geringen Abstand zwischen Pierre von Mentlen und dem Klassenschnellsten der Kl.13, Jürg Aeberhard, ist ja auch noch die Frage nach dem Wetter offen. Regen, trockene Bahn – kühles Wetter oder Sonnenschein.

Es bleibt spannend. Am Samstag um 11.40 h startet das ersteRennen. Danach wissen wir mehr.

Text: HTS
Foto: Manfred Michelmichel

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