Positive Meinungen zu Dunlop

Datum: 11. April 2016
Die Entscheidung, Dunlop-Reifen für alle zur Pflicht zu machen, wurde vor der Saison durchaus kontrovers diskutiert. Jetzt nach dem ersten Rennwochenende macht sich bei den Teams Zufriedenheit breit. Dunlop hatte neben einer vielzahl an passenden Reifen auch mehrere Techniker dabei, die nach jeder Session bei den Teams vorbeikamen und nach dem Rechten in Sachen Reifen sahen.

Wie schon in den Tests, haben die Reifen von Dunlop jetzt auch gehalten, was sie versprochen haben. Auf der in Sachen Grip durchaus schwierigen Rennstrecke in Misano gab es nicht eine negative Stimme zu den neuen Reifen; im Gegenteil. Egon Allgäuer meinte beispielsweise: „Ich muss mich an die neuen Reifen herantasten. Es geht sicher noch einiges.“ Damit meinte er auch die optimale Abstimmung seines Ferrari F458 GT3. Denn die Bedingungen machten es allen Beteiligten nicht leicht. Zum einen war die Strecke zu Beginn sehr rutschig und schmierig und mit dem Nieselregen, der vor allem das freie Training und das erste Qualifying vorherrschte wurde der Asphalt auch kaum sauber.

So wurde denn auch mehr über die individuellen Abstimmung gegrübelt, als über die Reifen. „Die Vorderachse ist sehr gut, ich habe aber mit der Abstimmung hinten kein Grip“, meinte beispielsweise Klaus Dieter Frers, der sich mit dem neuen Ferrari F488 GT3 erst noch an die Spitzenzeiten herantasten muss. Mit seinen beiden dritten Plätzen im Qualifying war er aber schon gut dabei. Außerdem zeigte er bei beiden Starts zu den 30-Minuten-Rennen, wie gut der Ferrari vorwärts geht.

Immerhin konnten die Teams durch die unterschiedlichen Wetterbedingungen die unterschiedlichen Reifentypen ausprobieren, meinte auch Fabian Plentz: „Die Reifen sind top. Wir hatten ja das Glück, beides zu fahren: Trockenen und im Nassen. Beide haben gut funktioniert. Wobei es hier in Misano immer recht schwierig und rutschig ist.“ Jetzt bleibt abzuwarten, wie es in Hockenheim weiter geht. Aus dem vergangenen Jahr müssten die Teams noch genug Erfahrung haben, schließlich gastierte der DMV GTC 2015 dreimal auf den Grandprix-Kurs.

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