Gläsel siegt auf abtrocknender Piste bei Rennen 1 in Spa

Datum: 5. September 2015
Christian Gläsel ist der Sieger des ersten Rennens in Spa Francorchamps. Bei sehr schwierigen Bedingungen setzte er sich deutlich gegen die versammelte Konkurrenz durch.

Pünktlich zum Start des 30-minütigen Rennens hatte der Wettergott ein Einsehen und stellte den Regen ab. Dennoch waren nur Regenreifen die richtige Wahl, da die Piste komplett nass war. Zunächst gewann Polesitter Pertti Kuismanen den fliegenden Start gegen Gläsel, doch in der ersten Runde verbremste sich der Finne, sodass die Viper und der McLaren nebeneinander auf die berühmteste Kurve des Rennsports – Eau Rouge – zusteuerten. Mit etwas mehr Schwung zog Gläsel vorbei und in der Folge auch davon.

Dahinter begann für Kuismanen ein Kampf gegen fallendes Grippniveau seiner Reifen und gegen die versammelte GT3-Meute. Sowohl Christoph Dupré als auch Jack Corw musste der Finne ziehen lassen. Kurz vor Schluss fiel Crow allerdings mit Getriebeschaden aus, weshalb Kuismanen den dritten Gesamtrang erbte.

Ebenfalls nicht im Ziel war Thomas Langer. Auch bei ihm meldete das Getriebe Probleme an. Noch in der Wertung stellte Markus Alber seinen Porsche 997 Cup eine Runde vorzeitig in der Box ab: „Der fünfte Gang war plötzlich sehr laut, weshalb ich das Rennen sicherheitshalber beendet habe, bevor noch mehr kaputt geht.“

Beim Blick in die einzelnen Klassen bot sich folgendes Bild: Gesamtsieger Gläsel gewann logischerweise auch die Klasse 10. Christoph Dupré siegte als Gesamtzweiter in der Klasse 8. Die Klasse 9 ging an Alois Rieder, der sich auf Gesamtrang sechs einsortierte.

Besonders stark bei den durchaus schwierigen Bedingungen war Marcel Hartmann im Porsche 997 Cup in der Klasse 7b. Mit Gesamtrang acht siegte er innerhalb der Klasse und war zudem als schnellster Cup-Porsche im Feld unterwegs. Christof Langer holte sich mit seinem Porsche 991 Cup den Sieg in der Klasse 7a.

Stimmen zum Rennen:

Christian Gläsel: „Die Bedingungen waren nicht leicht. Gegen Ende musste ich mit den Reifen noch nasse Stellen suchen und es wurde sehr rutschig. Trotzdem hat es wieder sehr viel Spaß gemacht.

Marcel Hartmann: „Es hat einfach alles gepasst: Das Auto war super, die Strecke hat gepasst. Mit einem 997 vor einem 991 zu stehen hat zudem schon was.“

Christoph Dupré: „Mit Gesamtrang zwei und Sieg in der Klasse kann ich sehr zufrieden sein. Vom Setup passt es heute leider nicht so gut, aber das können wir jetzt auch nicht mehr ändern.“

Die Ergebnisse aus Spa sind hier zu finden.

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