Eilentropp und C'Rock sichern sich erste Bestzeit des Wochenendes

Datum: 19. Mai 2017
Spannender Auftakt zur dritten Runde des DMV GTC auf dem Red Bull Ring. Auf der wunderschönen Formel 1-Rennstrecke inmitten eines einmaligen Bergpanoramas purzelten die Rundenzeiten im freien Training bis zur letzten Runde. Am Ende hatte das Duo Stefan Eilentropp / Ronny C'Rock auf Audi R8 LMS die Nasen vorn. Die Uhr stoppte den Audi nach 1:28.070 Minuten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Martin Konrad schon den vorläufigen Feierabend eingeläutet. Der Lambo-Pilot führte bis zur vorletzten Minute die Zeitentabelle mit 1:28.098 Minuten an. "Wir werden im Qualifying zwei oder drei Piloten mit 1:27er Zeiten sehen", prophezeite Konrad nach dem Training.

"Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein, Heidi, Heidi, brauchst Du zum Glücklichsein." Die Textzeile aus dem Klassiker von Gitti und Erika trifft nicht nur die Gemütslage einer Alpenmaid aus den 70ern, sondern auch die der Teilnehmer der DMV GTC. Begeisterung überall. "Die Strecke ist absolut geil. Herrliches Wetter, kühle Lufttemperaturen, trockene Sonne. Super", schwärmte Audi-Pilot Egon Allgäuer nach dem ersten freien Training und gönnte sich erst einmal eine Villiger Krumme. Auch mit seiner Zeit war er zufrieden. Seine 1:32,148 Minuten reichten am Ende für den elften Rang in dem 22-Wagen-Feld.

Aussagekräftig sind die Zeiten noch nicht. Die meisten Fahrer waren auf alten Reifen von DUNLOP unterwegs oder fuhren neue Pneus für´s Qualifying an. Gute Laune auch bei Max Aschoff. Der Praga-Pilot gehört hier allerdings nicht zu den Favoriten. "Die langen Geraden sind nicht ideal für das Auto. Uns fehlen die langen, flüssigen Kurven von Dijon", so Aschoff über die zurückliegende Veranstaltung, bei der er ein Rennen gewinnen konnte.

Egon Allgäuer, Audi R8 LMS ultra
"Die Strecke ist absolut geil. Herrliches Wetter, kühle Lufttemperatur, trockene Sonne. Alles was man sich wünscht. Für mich ist auch die Rundenzeit o k. Für´s erste Abtasten ist alles o.k. Auto liegt gut, jetzt schonen wir die Reifen und machen für´s erste Feierabend."

Antonin Herbeck, Pagani Zonda
"Wir waren vor zwei Jahren schon einmal hier. Der Belag ist teilweise neu. Die Zeiten werden schon hierdurch schneller. Wir sind auf alten Reifen unterwegs. Mit der Balance unseres Autos sind wir sehr zufrieden. Es wird heute noch sehr heiß werden. Mal sehen, wie es dann wird."

Max Aschoff, Praga R1 Turbo
"Wir fahren hier ein anderes Auto. Das ist nicht unser eigener Praga, sondern ein Werkswagen. Jedes Auto ist anders. Selbst wenn Autos baugleich sind, fühlen sie sich anders an. Das Bremsen, das Lenken. Jedes Auto hat seine Eigenheiten. Selbst wenn Autos baugleich sind. Die Strecke ist für uns nicht ideal. Die langen Geraden und das Beschleunigen aus langsamen Ecken sind nicht die Stärken des Autos. Auch das Bremsen funktioniert nicht auf GT3-Niveau. Die langen flüssigen Kurven von Djion waren dagegen wie gemacht für das Auto.

Martin Konrad, Lamborghini Huracan GT3
"Guter Auftakt. Im Moment sind wir auf P1. Dietmar Haggenmüller hat das perfekte Set-up herausgefunden. Wir gehen positiv ins Qualifying. Zwei, drei Fahrer werden 1:27er Zeiten fahren.

Markus Alber, Corvette Z.06R GT3
"Die ersten Eindrücke hatten wir schon gestern. Vier Stunden freies Fahren. Das war für mich sehr wichtig. Heute ist das freie Training nur noch für das Anfahren der Reifen für das Qualifying. Die Strecke ist ganz toll, neuer Teil, alter Teil, die Boxenanlage. Das gefällt uns alles sehr gut.



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