Vorschau Dijon

Datum: 3. September 2011
Fahrerstimmen vor Dijon

Frank Schreiner - Tabellenführer
Nun ein paar Sätze zu Dijon. Dort habe ich wieder das gleiche Ziel wie zuvor in den Rennen auch. Einen zweiten und ein ersten Platz in der Klasse. Am Auto werden wir bei HK-DONIC bis zum Saisonende nichts mehr ändern, das passt technisch gut. Mein härtester Gegner ist natürlich wieder das "Überauto" in der Klasse, der MR2 Turbo. In Most war ich von den Zeiten her im 2. Rennen sehr nahe dran. Durch den Reifenschaden im 2. „Qualyie “ lag ich aber in der Startaufstellung bereits zu weit hinten. Dann hat mich noch zu Beginn des Rennens der BMW V8 rundenlang entscheidend aufgehalten. Michael Hoffmann war danach schon viel zu weit weg. Wenn ich in Dijon ein gutes zweites „Quali“ fahre, habe ich sicherlich eine echte Chance im Kampf mit Michael. Gefährlich ist aber auch Adrian Maeder, der letztes Jahr in Dijon zweimal die Klasse gewonnen hat. Auch Thomas Reichel und Jo Kreuer sind dort nicht zu unterschätzen. Vermeiden möchte ich natürlich einen Ausfall. Allerdings muss ich, um in der Meisterschaft meine Chancen zu wahren, mindestens jeweils auf P2 fahren.

Christof Langer
Christof Langer sah die DMV-TCC-Saison steht's gelassen. War das sein Schlüssel zum Erfolg bisher ? Platz 2 in der Meisterschaftstabelle unter 71 Fahrern in der Tabelle vor Dijon ist eine gute Basis für den Endspurt. Geht da am Ende noch mehr? Dijon kennen Christof und auch seine Jungs genau. „Wir kennen uns in Frankreich aus“, lachte er. Ob er besonders gerne bei Regen fährt ? Nach seiner Antwort war ich mir da nicht so sicher. Christof kann es auf alle Fälle bei Regen auch gut fliegen lassen. Die Frage nach den ärgsten Klassengegner ist klar. Tobias Paul sollte das unter normalen Umständen sein.

Jürgen Bender – der Routinier
Mein Ziel muss es sein in beiden Rennen den Klassensieg zu holen. Der Porsche bleibt auf dem Stand von Most. Jo Klüber in der hubraumstarken Callaway - Corvette dürfte auch in Dijon recht schnell sein.
Das Ziel von mir und der Sportwagenschmiede ist es alles aus dem Wagen und mir herauszuholen. Wir haben diesmal in Dijon mehr Zeit für die Fahrzeugabstimmung. Dort werden wir auch andere Pneus testen. „Der Reifenflüsterer lässt grüßen“. Ein Kampf mit Fahrern die nicht um die Meisterschaft fahren werde ich nicht führen. Ich hoffe das mich auch keiner Kollege der in der Meisterschaft nichts mehr ausrichten kann in Gewaltaktionen hinein zieht. Ich muss dazu von Anfang an schneller sein.

Jürg Aeberhard (CH)
Unser Ziel für Dijon ist, mit dem Auto standfest durch die ganze Veranstaltung zu kommen. Das Fahrzeug wird während der Saison eigentlich nur in Sachen Abtrieb etwas verändert. Leider war jetzt das Mintgen Team die letzten Rennen nicht mit vor der Partie, daher muss ich mich von Albert Kierderof in Acht nehmen. Siegen kann nur der, der das Auto mit konstanten schnellen Runden ins Ziel bringt !

Karl “Charly“ Renz (CH)
Mein Ziel für Dijon ist ganz klar - Spass haben, schnell zu sein und hoffen, dass das Autounbeschädigt bleibt ! Ich Freue mich auf Dijon. – Man spürt trotz der Kürze der Antwort das Karl Renz die Ex-Grand Prix Strecke der Franzosen in Dijon herbei sehnt. Dijon, Senfmetropole in Europa, bringt mit ihrer „kleine grünen Hölle so ein bisschen Nürburgringfeeling

Albert Kierdorf
Was ist Dein Ziel für Dijon? „ Spaß zu haben; mit dem Auto und mir zufrieden zu sein“! Umgebaut wird vor Dijon bei mir am RSR nichts mehr. Auf die Frage: „Albert, wer ist Dein härtester Gegner in Dijon? Die Antwort: „ Das Auto und ich selbst“ ! Was Albert Kierdorf zum Siegen braucht ist mächtig Gripp. Dazu immer in allen Ecken die optimale Balance.
Und auf die Frage, was ist auf alle Fälle dort zu vermeiden. „Unfairness und Unfälle“, so der Routinier und absolute Sportsmann aus dem Bergischen Land!

Jo Klüber
mein Ziel ist unter die ersten 5 im Gesamtklassement zu kommen. Umbaumaßnahmen für Dijon sind an der Callaway-Corvette keine geplant. Härtester Gegner ist sicherlich Bender. Sein Porsche GT3 ist leichter als meine Corvette und auf den Geraden sauschnell. In Most hatte ich gegenüber dem Porsche von Bender zum Rennende Vorteile beim Reifenverschleiß. Vermeiden sollte ich, beim Start Plätze zu verlieren.

Edwin Stucky (CH)
Edi Stucky möchte in Dijon unter die ersten 10 im Gesamtklassement fahren und einen Podium „Dritten Platz in meiner Klasse einfahren“, so der Mann aus der Siffertstadt Fribourg in der Westschweiz. „Hast Du am Auto vor, etwas gegenüber Most umzubauen“, - „Nein bei mir ist alles o,k.
„Wer ist Dein härtester Gegner in Dijon“? - Natürlich Jürg Aeberhart, Albert Kierdorf - er ist im Moment unschlagbar. Der Härteste der sicher mit vor Ort in Dijon ist, das ist im Moment mein Bruder“. “Wie kannst du Bruno in Dijon ev. besiegen“? "Ich gebe Alles - hi hi ..."

Jo Kreuer
leider gab es in Most einen Motorschaden durch eine ausgefallene Ölpumpe. Donkervoort Deutschland versucht den Wagen wieder flott zu bekommen. Falls der Donki erstmals in dieser Saison wieder normal laufen sollte, ist die Konkurrenz um Frank Schreiner, Thomas Reichel und evtl. Adrian Maeder in Reichweite. Der Toyota ist mit Gerhard Ludwig normalerweise nicht schlagbar. Dafür ist der Donki auf der langen Geraden in Dijon einfach zu langsam. Der Porsche von Adrian Maeder (CH) hat in Most gefackelt. Hoffentlich ist er in Dijon wieder einsatzfähig. Und wenn ich mir was wünsche – dann trockenes Wetter in Dijon.

Markus Huggler (CH)
„Wir waren soeben mit Marc Roth und Familie ein Bierchen trinken“ Natürlich wird dabei immer auch sehr viel Benzin geredet. „An meinem BMW ändere ich vor Dijon nichts. Mein Ziel ist wieder voll anzugreifen und einen Mega Spass in Frankreich zu haben. Meine Gegner sind alle die in der Gruppe bis 2.o Liter mit am Start sein werden. Landsmann Zbinden, Lötscher, Tänzler und der Peter Schaub. (Der Peter war in Most super schnell). Und er fügte hinzu. „In Dijon musst Du auch auf die Reifen und Bremsen achten“.

Peter Schaub
Most war eine tolle Sache, die Veranstaltung hat total Spaß gemacht ! Für Dijon müssen wir erst mal wieder meine Karre gerade biegen. Auf den Markus lege ich mich aber trotzdem fest. Unter „Druck“ wird der halt einfach immer noch schneller. Und die beiden anderen Eidgenossen kann ich leider heute noch nicht einschätzen. Schade nur, dass der Lothar nicht auf der Starterliste steht, hätte mich gefreut, wenn er dabei gewesen wäre. In Dijon versuche ich erst mal wieder ein Rennen zu Ende zu fahren. Die Strecke an sich ist schon ein Highlight. Alles andere wird sich ergeben. Ansonsten ist da ja noch der Jens (Smollich). Der sollte in Dijon wieder mein Zugpferd sein.

Sepp Melkus – Als Renningenieur in Dijon
Wir hatten in Most ein neues Ladeluftkühlsystem versucht, dass zwar im Training gut funktionierte, aber in Rennen 1 leider auch der Grund für die Nichtteilnahme war. In Rennen zwei ist uns dann leider ein Ladeluftschlauch runtergerutscht, damit war das Wochenende nach einem viel versprechendem Beginn leider nicht mit einem positiven Ende gesegnet. In Dijon bin ich zwar mit vor Ort – aber Chris (Vogler) fährt beide Rennen. Prinzipiell müssen wir an der Standfestigkeit Fortschritte machen. Das sollte uns aus den bisherigen Erfahrungen auch gelingen. Der Kurs in Dijon passt prinzipiell sehr gut zu unserem Auto und macht riesig Spaß. Wir freuen uns deshalb auf das Rennen, auch in dem Wissen, dass es wieder ein Testlauf wird um die Weiterentwicklung voranzutreiben. Ziel ist es wie im Vorjahr, dass Auto bis Saisonende Standfest und schnell zu haben, damit wir 2012 endlich angreifen können.

Text: HTS
Fotos: Manfred Michelmichel

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