Sieg für Kuismanen in Monza

Datum: 28. September 2013
Pertti A. Kuismanen konnte seine Pole Position in Monza nutzen und Rennen 1 der Internationalen DMV TCC an diesem Wochenende gewinnen. Dahinter wahrte Jürgen Bender seine Titelchance. Dritter wurde überraschend Jürgen Schlager.

"Ich hatte in den letzten vier, fünf Runden massive Probleme und es gab immer starke Geräusche. Mal schauen, was das war", so Kuismanen nach dem ersten Rennen des Tages. Zunächst war er von der Pole massiv nach vorne gerauscht und hatte schnell viel Abstand zu seinen Gegnern gelassen. Auch Albert Kierdorf konnte nicht folgen. Der Gummersbacher hatte übrigens mal wieder Pech in der letzten Runde, als er auf Platz zwei liegend ausfiel.

Jürgen Bender hatte auf Kierdorf schon aufgeholt und kam auch immer näher an die Viper von Kuismanen ran: "Wenn ich gewusst hätte, dass Pertti Probleme hat, hätte ich nochmals pushen können", so Bender. Am Ende fehlte nur knapp eine Sekunde. Der Klassensieg war dem Vorjahresmeister aber sicher.

Voller Freude war Porsche-Pilot Jürgen Schlager. Der Rheinstetter war zum ersten Mal seit langem wieder auf dem Gesamt-Siegerpodium der DMV TCC. "Ich freue mich unheimlich. Das war das Rennen meines Lebens." Allerdings war er sich nicht sicher, ob er auf das Podest überhaupt erreichen würde. "Ich hatte große Probleme mit den Reifen. Viel länger hätte es nicht dauern dürfen. Und wenn Bruno Stucky nicht auch mit einem Reifenproblem ausgefallen wäre, dann hätte es eng werden können."

Knapp am Podium vorbei kam Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) auf Platz vier. Der Delbrücker hatte Stefan Eilentrop hinter sich, der mit seinem SLS, der von Land Motorsport betreut wird, immer besser zurecht kommt! "Das war meine bisher beste Platzierung. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Zeiten vom Freien Training auch im Rennen fahren kann. Aber es hat geklappt. Der Knoten ist geplatzt. Mir gefällt aber auch der Kurs hier in Monza sehr gut", so Eilentropp später, der in der Klasse Dritter wurde..

In den Top Ten weiterhinEduard Leganov (Lamborghini Gallardo FL2), vor dem SiebtenAlois Rieder (Porsche 997 RSR). Auf Platz acht kamMichael Martin im Ferrari 458 Challenge. Neunter wurdeHermann Wager im BMW Alpina B6 GT3. Dietmar Haggenmüller kam mit seinemAudi R8 LMS ultra auf Platz zehn.

Spaß hatte einmal mehr Suzanne Weidt. Die sympathische Pilotin hatte mit ihrem Audi R8 LMS Ultra rundenlange Zweikämpfe mit Markus Weege und freute sich: "Markus ist natürlich fahrerisch viel besser als ich. Aber das hat richtig Gaudi gemacht."Einen Ausfall mit Reifenschaden musste Bruno Stucky hinnehmen, der bisher kein gutes Wochenende hatte. Endlich mal wieder zum richtigen Fahren kam Johannes Kreuer im Donkervoort. Endlich läuft der Sportwagen gut und Kreuer kam auf Platz drei seiner Klasse 4. Ein tolle Aufholjagd zeigte Maximilian Völker. Nachdem er wegen eines Kabelbrandes im SLS nicht am Quali 1 teilnehmen konnte, musste er von ganz hinten starten und machte seine Sache blendend.

In der Meisterschaft sind jetzt noch drei Rennen zu fahren. Nachdem Markus Weege (Klasse 3) und Jürgen Bender ihre Klassen gewannen, bleibt die Entscheidung offen. Außenseitermöglichkeiten hat noch das Duo André Krumbach/Stefan Nägler. "Es ist noch gar nichts entschieden in der Meisterschaft", wiegelt der Wiener Weege ab. Doch er hat alle Trümpfe in der Hand. Gewinnt er seine Klasse noch dreimal, dann ist er durch.

In den Klassen gab es folgende Sieger:
Klasse 3: Markus Weege (BMW M3)
Klasse 4: André Krumbach (Porsche 996 GT3)
Klasse 5: Helmut Herzog (BMW M3 Kompressor)
Klasse 6: Albert Weinzierl (Porsche 997 GT3 Cup)
Klasse 7: Michael Martin (Ferrari 458 Challenge)
Klasse 8: Jürgen Bender (Corvette GT3)
Klasse 9: Hermann Wager (BMW Alpina B6 GT3)
Klasse 10: Pertti A. Kuismanen (Viper GTS - R)


Verwandte Themen
DMV GTC



Weitere News

Auch der Nürburgring ist wieder zweimal im Programm des GTC Race vertreten (Foto: Alex Trienitz)
Datum: 2. Dezember 2023

Anlässlich der Essen Motor Show wurden die Termine für die Saison 2024 des GTC Race veröffentlicht. Fünfmal im Rahmenprogramm des ADAC Racing Weekend.