Rennbericht R2 Division 2

Datum: 31. August 2011
DMV-TCC-GT-Rennen 2 in Most am Sonntag. Aeberhard siegt - Schreiner baut Führung aus
Jürg Aeberhard gelang in Most das was er sich am sehnlichsten wünschte, ein Doppelsieg im Rahmen des Truck-GP. 6,6 sec zurück ging Albert Kierdorf über den Zielstrich. Der 25jährige Schweizer fuhr mit 1:37,366 sec die schnellste Runde im Rennen. Gelb vor Rot und Weiss, so gingen sie durchs Ziel. Jürgen Bender holte sich auf dem Porsche GT3 des Teams Sportwagenschmiede als 3. noch einen der beliebten Plätze auf dem Gesamtsiegertreppchen in Most. Aber diesen Platz hat der Neckarsulmer ja bereits über die Jahre mehrfach erreicht. Alle drei Frontrunner waren auf Porschemodellen (993-GT2, 997RSR und 997-GT3) unterwegs. Für Bender war der Klassensieg in Most fast wichtiger wie der Gang aufs Gesamtsiegertreppchen. Denn der Klassensieg ist es, der die wichtigen Meisterschaftspunkte einbringt. Dahinter das US-Dickschiff, die Callaway-Corvette von Jo Klüber. Hinter Martin Zander, dem 3. in der Kl.10 der GT3-Modelle, gelang den Schweizer Stucky-Brüdern auf ihren bildschönen roten Ex-ORECA-Viper-Competition-Modellen die Plätze 3 und 4 in der großen Hubraumklasse. 11 Fahrer kamen in einer Runde ins Ziel. Hinter den Stucky-Brüdern waren es der Vortags-Dritte Tobias Schulze auf Nissan GTR, Seriendebütant Frederik Holm auf dem Euro-Cup-Megane aus Dänemark, DMV-Winterseriensieger Christian Nowak auf der CN-Cobra und knapp vor Tabellenführer Frank Schreiner noch Michael Hofmann auf seinem Toyota GT. Renningenieur Gert Meter strahlte über diesen Erfolg seiner Toyotabuben ganz besonders. "Herman Wagers V8-BMW sollte man zumindest im Regen nicht unterschätzen", so Tabellenführer Frank Schreiner nach dem Rennen. "Auf trockener Bahn saß ich auf meinem Weg nach vorne hinter ihm fest", fügte er hinzu.In der Meisterschaftstabelle liegt nach Most Frank Schreiner vor Christof Langer, Jürgen Bender und Doppelsieger Jürg Aeberhard (CH) vorne. "Aber man darf dabei nicht vergessen, das es am Ende noch ein Streichergebnis zu berücksichtigen gilt", so Schreiner. Dadurch, so rechnete der Saarländer, werden die vorne platzierten in der Liste der 70 gelisteten Fahrer noch näher zusammen rücken.

Text: HTS
Foto: Manfred Michelmichel

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