Klaus Dieter Frers zum Sieg im turbulenten Rennen 2

Datum: 9. Mai 2015
Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) holt sich nach einer grandiosen Aufholjagd bei nassen Streckenbedingungen den Gesamtsieg im zweiten Rennen des DMV GT und Touring Car Cup. Die weiteren Ränge belegten Mario Hirsch (Mercedes Benz SLS AMG GT3) und Peter Mamerow (Porsche 996 RSR).

Das Rennen hatte es in sich. Nachdem die Piloten wie gewohnt in die Startaufstellung rollten, kamen die dunklen Wolken immer näher.
Das Startprozedere lief weiter, doch nach der Einführungsrunde prasselte ein Regenschauer über die Magdeburger Börde, sodass ein Start unmöglich wurde.

Die Konsequenz daraus war ein Rennabbruch. Nur etwa 30 Minuten später klärte der Himmel auf und sogar die Sonne blickte hinter den Wolken hervor.
Trotzdem war die Strecke komplett nass und alle Piloten wechselten auf Regenreifen. Die Spannung stieg und die Bedingungen veränderten die Voraussetzungen.

Beim Re-Start flog Pertti Kuismanen in der Chrysler Viper GTS-R dem Feld einige Meter davon. Doch das Rennen brachte die ein oder andere Wendung.
Schon zu Beginn des Rennens fuhr Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) unglaublich schnelle Zeiten. Mit Riesenschritten näherte er sich der Spitze und schnappte sich Position um Position.

Schon kurze nach dem Start machte er sich auf zur Verfolgung der Spitzengruppe. Es sollte nicht lange dauern bis er sich im direkten Windschatten von dem Führenden Pertti Kuismanen wiederfand.

Dann kam es zum Zwischenfall: Frers setzte zum Überholen an und platzierte sich neben seinen Konkurrenten. Wie gewöhnlich wird es in Oschersleben unglaublich eng bei Positionskämpfen und so war es auch diesmal wieder der Fall, sodass sich beide Autos touchierten und Kuismanen unglücklich ausfiel.

Kuismanen zeigte sich nach dem Rennen enttäuscht:,, Ich hätte wahrscheinlich eine gute Position herausfahren können. Leider kam es dann zu der Berührung, wobei mein Reifen in Mitleidenschaft gezogen wurde.“

Der Unfall schmälert jedoch nicht die Leistung von Frers. Im Folgenden bestätigte er mit einer unglaublichen Pace, dass im zweiten Rennen des Tages der Sieg nur über ihn auszumachen war.

Im Ziel lief er mit einem unglaublichen Vorsprung von 13 Sekunden ein. Überglücklich freute er sich nach dem Rennen über seinen Sieg:,, Schon kurz nach dem Start war ich vierter und konnte die Verfolgung der Spitzengruppe aufnehmen. Ich machte weitere Positionen gut und konnte nachdem ich weit genug in Führung lag etwas rausnehmen. Es war ein geniales Rennen!“

Mario Hirsch (Mercedes Benz SLS AMG GT3), der nach dem Ausfall von Kuismanen eine weitere Postion gut machen konnte, fuhr auf dem zweiten Rang ins Ziel.
Das Podium komplettierte Peter Mamerow (Porsche 996 RSR), der schon zu Beginn des Rennens einige Positionen gut machen konnte und sich den Weg für einen der Podiumsplätze ebnete. Nach der Siegerehrung freute er sich über die gute Leistung: ,, Das Auto war gut. Entscheidend war mein Start. Von da an lief es wie von selber.“

In der Klasse 7a fuhr Christof Langer im Porsche 991 GT3 Cup zum Sieg wohingegen André Krumbach die Klasse 7b gewann. Niklas Frers wurde erster in der Klasse 5.Die schwierigen Streckenverhältnisse waren jedoch nicht für jedes Auto das Beste: Antonin Herbeck, der Sieger aus dem ersten Rennen vom Samstag kam in große Schwierigkeiten. Schon in der Anfangsphase musste er nach einem Dreher die Segel streichen und humpelte waidwund ins Aus.Mit seinem Pagani Zonda GR war es geradezu unmöglich den Kurs vernünftig zu umrunden. Das sehr leichte Auto kam immer wieder quer am Kurvenausgang.

Doch für Herbeck gilt es das Rennen schnell abzuhaken: Schon vom 22. bis 24. Mai 2015 geht es für den DMV GTC zum Red Bull Ring nach Österreich, auf dem die nächsten Punkte vergeben werden und sich schon jetzt ein starkes Fahrerfeld abzeichnet.

Sieger der jeweiligen Klassen
Klasse 5: Niklas Frers (Artega GT)
Klasse 7a: Christof Langer (Porsche 991 GT3 Cup)
Klasse 7b: Andre Krumbach (Porsche 997 GT3 Cup)
Klasse 8: Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3)
Klasse 10: Peter Mamerow (Porsche 996 RSR)

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