Frank Schreiner nach Motorschaden in Hockenheim wieder dabei

Datum: 8. Mai 2012
Nach dem unglücklichen Zeittraining mit Motorschaden am Porsche 996 GT3, wird Frank Schreiner beim nächsten Rennen wieder dabei sein können.

“Bis Ende Mai wird alles wieder in Ordnung sein“, so der amtierende Meister. Nachdem er beim zweiten Rennwochenende im Badischen in beiden Zeittrainingssitzungen die Bestzeit der Klasse 7 gefahren hatte, konnte er zu den Rennen nicht antreten.

Das Auto wurde bei RS-Tuning untersucht und dort wurde der Schaden festgestellt. „Um es mal weniger technisch auszudrücken: Die Einspritzdüse war wohl defekt und die Kolben wurden zu heiss. So etwas haben sie dort noch nie gehabt. Aber im Motorsport ist halt alles möglich“, erklärt Schreiner.

Der Saarländer hatte noch Glück im Unglück, da er den Porsche sofort abgestellt hatte und dadurch einen noch kapitaleren Motorschaden verhindert hatte.

“Man steckt nicht drin. Der Motor hatte sechs Betriebsstunden. Davor bin ich zweieinhalb Jahre ohne jeden Ausfall durchgekommen. Da lief der Motor über 100 Stunden!“

Glück im Unglück hatte man auch noch. „Wir haben ja am Freitag nach dem Qualifying noch versucht einen Ersatzmotor zu bekommen. Da aber der Kabelbaum nicht passte, konnten wir das nicht realisieren. Nach dem jetzigen Stand wäre uns der Motor im Rennen mit den Vorschäden auch um die Ohren geflogen!“

Als positiv denkender Mensch sieht er aber etwas Gutes an der Sache: „Lieber am Anfang der Saison so ein Problem, als am Ende. Nicht auszudenken, wenn das beim Finale 2011 passiert wäre und so etwas die Meisterschaft gekostet hätte.“

Bitter bleibt es für den sympathischen Piloten aber dennoch: „Die Verteidigung des Titels ist mit zwei Nullern natürlich in weite Ferne gerückt. Bei dem starken Feld ist das wahrscheinlich nicht mehr zu schaffen.“

Wer Frank Schreiner kennt, weiß aber, dass er auch in den nächsten Rennen weiterhin richtig Gas geben wird und noch viele Einzelsiege einfahren möchte...
Text: Ralph Monschauer – www.motorsport-xl.de

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