Fahrerstimmen aus Oschersleben

Datum: 10. Juli 2010
Hier finden Sie einige Fahrerstimmen vom Rennen der DMV Touring Car Championship aus Oschersleben...

Adrian Maeder:
Ich hatte im ersten Lauf richtig schön gefightet. Beim Re-Start bin ich in der ersten Kurve einfachzulange am Gas geblieben und habe dann die Mauer geküsst. Bis zum zweiten Lauf bekamenwir das nicht mehr hin. Aber so etwas gehört einfach dazu. Wir haben jetzt Zeit bis Dijon und dortbei meinem „Heimrennen“ geht es natürlich weiter.

Jørgen Hansen:
Im ersten Rennen gab es leider sehr viele Unfälle. Ich konnte einige Plätze gut machen. MeinProblem ist, dass ich im Zeittraining einfach keine schnelle Runde hinkriege. Stattdessen macheich meine Plätze immer erst im Rennen gut. Vielleicht liegt es daran, dass ich früher Rallyegefahren bin. Noch besser war der zweite Lauf, wo ich mich sehr weit nach vorne gearbeitethabe. Das war ein schönes, aber auch hartes Rennen.

Thomas Pekař:
In beiden Rennen bin ich als zweiter meiner Klasse gestartet Im ersten Lauf hatte ich einenschönen Kampf mit Tomas Horacek im Skoda Octavia. Ich war die ganze Zeit inSchlagdistanz, kam aber einfach nicht vorbei. Im zweiten Durchgang konnte ich nicht ganzso gut dran bleiben, doch diesmal musste mein Konkurrent mit zu hoher Öltemperatur in dieBoxen und ich konnte die Klasse zu meinen Gunsten entscheiden. Jim Gebhardt auf Abwegen

Manfred Lewe:

Im ersten Rennen hatte ich erhebliche Probleme mit dem Öldruck und konnte lediglich bis6000 Touren drehen. Deshalb wurde ich nur Fünfter in meiner Klasse. Vor dem zweiten Laufhaben wir die Elektronik überprüft und gemerkt, dass der Motor viel zu mager eingestellt war.Jetzt lief das Auto wieder richtig gut und ich konnte den zweiten Platz herausfahren. Heutehat es auch sehr viel Spaß gemacht, weil unsere Klasse sehr gut besetzt war. Ich habe gekämpft wie ein Berglöwe und hätte bei der Hitze auch keine weiteren drei Runden mehrausgehalten.

Willi Reichel:
Der erste Lauf heute Morgen war total schwierig. Das Auto wurde sehr schnell warm unddann kam nach dem Unfall noch die Safetycar-Phase dazu. Um das Auto abzukühlen, binich nach dem Neustart extra zwei Runden langsam gefahren. Dann war das Rennen auchschon aus. Der Lauf war brutal und wahrlich keine Erholung.

Thomas Reichel:
Wie bei mein Vater machten auch mir die hohe Temperaturen in unserem Auto zu schaffen.Das lag aber wohl an der sehr enormen Hitze heute. Ich bin dann gleichmäßig gefahren, umdas Auto zu schonen, zusätzlich haben meine Reifen dann noch abgebaut. Die warenwirklich kurz vor dem Ende. Auch für mich irgendwie ein Rennen zum Vergessen.

Text: Martin Berrang

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