Fahrermeinungen aus Most

Datum: 1. September 2011
Fahrermeinungen aus Most,
eingefangen von: Martin Berrang!

Lars Harbeck: Das bessere Wetter ist mir deutlich entgegen gekommen. Zudem hatte ich heute, in meinem zweiten richtigen Rennen überhaupt, sogar schon etwas Routine. Das ganze Fahren war jetzt viel runder und harmonischer. Es hat mir richtig Freude gemacht hier in der Serie. Hier gehen alle fair miteinander um und auch der Ablauf und die Organisation der Veranstaltung waren top. Mich hat der Tobias Paul in die Serie gebracht und es hat sich absolut gelohnt, ich werde sicherlich noch öfters hier fahren.

Franziskus Linke: Es war mein erster Start in der DMV TCC. Ich wollte mir einfach mal so anschauen, wie es hier läuft und auch nochmal ein Rennen in Most fahren. Es hat mir sehr gut gefallen und war überrascht über die Leistungsdichte hier. Mir liegen die wechselhaften Bedingungen, so wie sie gestern waren viel mehr, was man dann ja auch an meinem dritten Platz sah. Das Rennen heute hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Klar möchte ich schon wieder hier fahren, ich muss aber sehen, was der Rennkalender so her gibt.

Sascha Halek: Mein Team Lubner Motorsport hat mich in die Serie gebracht, wir planen zusammen was für das nächste Jahr. Die ganzen Renntage hier waren also eine Art Testtage für mich, um mich wieder an das Auto zu gewöhnen. Ich fand beide Läufe sehr schön. Das galt insbesondere für gestern, wo es bei den nassen Bedingungen mit den Slicks schon sehr rutschig war. Heute war ich mit den Rundenzeiten auf einem richtig guten Level, mein Reifenschaden war dann halt Pech. Aber auch das geht absolut in Ordnung. In diesem Jahr werde ich allerdings nicht mehr fahren können. Ich führe die österreichischen BMW 325 Challenge an und will natürlich dort noch den Titel gewinnen. Die Termine beider Serie überschneiden sich leider, sonst wäre ich sehr gerne auch einmal in Dijon gefahren.

Werner Cvetko: ich war bin beiden Rennen zufrieden, gestern war es höchst interessant. Erst trocken, dann etwas und später dann richtig nass, was mir gut gefallen hat. Heute hatte ich an der Schikane einen kleinen Ausritt gemacht, sonst war ich vollauf zufrieden. Am besten gefallen hat mir allerdings, dass wir in zwei Divisionen gefahren sind und wir somit nicht ganz weit hinten rumfahren mussten. Ich denke, dass durch diese Zweiteilung viele kleine Autos angezogen werden könnten. Wenn das so ist, bin ich im nächsten Jahr natürlich wieder dabei.

Sepp Klüber: Gestern war ich nach zehn Runden draußen, das hat auch nicht wirklich Spaß gemacht bei dem Regen. Heute hatte ich zunächst einen harten, aber fairen Kampf mit dem Jürgen Bender. Beim Überholen von Theo Herlitschka kam der Jürgen noch vorbei und ich blieb eine Runde hinter ihm hängen. Danach hatte ich einen Dreher und somit war der Dampf raus. Am Ende war ich froh wenigsten Vierter zu sein. Wäre alles anders gelaufen, hätte ich vielleicht den Sprung aufs Podium geschafft, was bei dieser Veranstaltung natürlich besonders schön gewesen wäre. Meine Reifen waren am Ende noch gut und ich hätte weiter forcieren können.

Willi Reichel: Oh ja, bei meinen Lauf war es richtig viel nass. Wir haben das ganze Wochenende an einem Trocken-Setup gearbeitet und dann kam der Regen und mein Rennen ging voll und ganz in die Hosen. Es hat einfach nichts gepasst, dann sind mir die Scheiben noch beschlagen und ich musste im regelrechten Blindflug um die Strecke rum. Ich konnte nur noch schätzen, aber nichts mehr sehen und habe deshalb langsamer gemacht. Am Schluss hatte ich dann noch zwei cm Wasser im Auto und war echt froh, als es endlich rum war.

Thomas Reichel: im Gegensatz zu meinem Vater war es bei mir von den Temperaturen heute optimal. Bei mir hat natürlich auch die Abstimmung gestimmt und ich war sehr zufrieden mit meinem Rennen. Es hat fast alles gepasst, ich hatte nur einen kleinen Rempler, sonst lief alles am Stück.
Christian Nowak: Gestern, war es mit der Cobra nicht wirklich schön. Kein Gewicht auf der Hinterachse und vier Jahre alte Reifen, da geht nicht viel. Ich wollte aber dennoch nicht einfach aufhören, denn wenn man schon Cobra fährt, muss man das auch im Regen tun. Heute im Trockenen war es eigentlich sehr gut. Bei Start war ich bis auf den sechsten Platz vorgefahren, hatte dann aber einen Verschalter gehabt und fiel auf den elften Platz zurück. Dann hatte ich ein sehr schönes Duell mit dem Megane. In den letzten zwei Runden ist mir dann auch noch die Kupplung ausgefallen. In der letzten Kurve hatte ich wegen meiner Kupplungsprobleme einen Quersteher und der Däne kam außen rum vorbei. Ich hatte mein Ziel Top10 zwar erreicht, es wäre aber sicherlich noch mehr drin gewesen.
Martin Berrang



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