Fabian Plentz mit Doppelerfolg auf dem Nürburgring

Datum: 18. Juni 2016
Großer Erfolg für HCB Rutronik Racing. Fabian Plentz hat im zweiten Rennen des DMV GTC auf dem Nürburgring auch das zweite Rennen gewonnen. Er profitierte allerdings vom Ausfall Karl Wendlingers, der das Rennen zunächst vom Start weg dominierte. Zweiter wurde nach einem spannenden Kampf Kenneth Heyer vor Pertti Kuismanen.

Eigentlich hatte Karl Wendlinger alles im Griff. Von der Pole Position gestartet, setzte sich der ehemalige Formel-1-Fahrer sofort vom Feld ab, während dahinter Pertti Kuismanen über Fabian Plentz herfiel und sich auf Rang zwei schob. Ein Stückchen dahinter legte Kenneth Heyer einen richtig schnellen Start hin und fuhr von Platz zehn auf vier vor.

In der Folge entwickelte sich ein heißer Kampf hinter Wendlinger um die Positionen. Zunächst holte sich Fabian Plentz Rang zwei zurück, bevor Heyer versuchte, die Chrysler Viper GTS-R von Kuismanen zu überholen. Doch der Finne Kuismanen machte es dem Rheinländer Heyer so richtig schwer und behauptete sich bis etwa zehn Minuten vor Schluss auf dem dritten Podestplatz. Zu diesem Zeitpunkt war Wendlinger schon nicht mehr dabei. Ein Defekt an seiner Hinterachse produzierte nicht nur massiven Rauch, sondern zwang den Mercedes AMG Markenbotschafter auch zur Aufgabe.

Kurz nach dem Ausfall rutschte Josef Stengel in der Dunlopkehre aus und grub sich derart tief ins Kiesbett ein, dass die Bergung länger dauerte. Die Rennleitung schickte deshalb das Safetycar auf die Strecke. Erst zwei Minuten vor Schluss gab die Rennleitung den Lauf für eine letzte Runde frei. Fabian Plentz suchte sein Heil in der Flucht. Dahinter griff Kenneth Heyer direkt Pertti Kuismanen an und erkämpfte sich Platz zwei. Den Konter des Finnen konnte Heyer parieren und mit 0,193 Sekunden Vorpsrung sicherte er sich Platz zwei.

Bei den Cup-Porsches war es diesmal Kai Pfister, der sich durchsetzen konnte. Zweiter wurde Christopher Friedrich vor Joachim Günther. In der Klasse der BMW M235i Racing setzte sich diesmal Markus Maier vor Matthias Schrey und Luca Wollgarten durch.

Stimmen der Fahrer:

Fabian Plentz: "Beim Restart hatte ich Sorge, dass ich direkt von der Viper aufgeschnupft werde, deshalb habe ich direkt versucht nach vorne wegzukommen. Bis zum Ausfall von Karl Wendlinger muss man klar sagen, dass er einfach schneller war und ich nur versuchen konnte, die Lücke nicht zu groß werden zu lassen."

Kenneth Heyer: "Ich hatte die Hoffnung Fabian noch einholen zu können, aber dafür war am Ende das Safeytcar zu lange draußen."

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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